Proxy

IPv6 Test

Erstellt am Dienstag, dem 7. Juni 2011, geändert am Dienstag, dem 7. Juni 2011

Morgen (8.06.2011) ist ja der World IPv6 day und daher möchte ich euch folgende Seite vorstellen, mit der ihr prüfen könnt, ob ihr schon IPv6-fähig seid: test-ipv6.com


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Anonym im Internet

Erstellt am Sonntag, dem 21. November 2010, geändert am Donnerstag, dem 25. November 2010

Zuerst einmal der Hinweis darauf, dass es vollständige Anonymität im Internet nicht gibt. Wozu also den Aufwand betreiben, wenn es doch sowieso nicht 100%tig geht? Das kann man gut mit der Ausfallrate von einem Server vergleichen, welche meistens über 99%, jedoch nie bei 100% liegt. Garantieren kann keiner, dass der Server nicht ausfällt, aber die Wahrscheinlichkeit ist sehr gering. Genau so verhält es sich mit der Anonymität im Internet. Keiner kann garantieren, dass man 100%tig anonym ist, aber je besser man sich “verkleidet“, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit identifiziert zu werden.

An dieser Stelle sei gesagt, dass dieser Artikel nicht darauf abzielt unerkannt bei diversen Tauschbörsen oder Filehostern Dateien herunterzuladen, sondern lediglich einen Einblick in die Möglichkeiten zur Anonymisierung im Internet gibt.

Jetzt zum eigentlichen Thema. Wie findet man zuerst einmal heraus, welche Informationen überhaupt preisgeben werden, wenn man bspw. eine Webseite besucht? Auf MeineIPAdresse.de kann ein Privacy Check gemacht werden, damit man einen Einblick in die vom Browser übermittelten Informationen erhält. Allen vorran dient natürlich die IP-Adresse zusammen mit der Zugriffszeit als teilweise eindeutige Identifikation. Teilweise deshalb, da damit nur der Teil einer Verbindung vom Provider zum jeweilen DSL-Anschluss des Kunden eindeutig bestimmt werden kann.

Der Vorteil daran ist, dass zwar der Provider, dem die IP-Adresse angehört, bekannt ist, man jedoch nicht ohne dessen Zustimmung Einblick in die Liste bekommt, worin steht, welcher Kunde zu diesem Zeitpunkt über die IP verbunden war. Diese Zustimmung gibt der Provider natürlich keinem x-belibigen auf Nachfrage, sonder nur in bestimmten Fällen heraus. Wann so ein Fall eintritt hängt von der Gesetzeslage ab.

Wie kann man also seine IP-Adresse anonymisieren? Die Antwort: gar nicht! – Zumindest nicht 100%tig, wie schon im ersten Absatz erwähnt. Es gibt natürlich die Möglichkeit einen oder mehrere Proxy zu verwenden. Wer einfach nur mal auf die schnelle eine Seite besuchen möchte die anhand der IP-Adresse entscheidet, ob der Inhalt (bspw. ein Video) angezeit wird, kann Hide My Ass benutzen. Dieser kostenlose Dienst funktioniert über ein Suchfeld, in das man die entsprechende URL der Webseite eingibt und anschließend über einen Proxy auf die Webeite weitergeleitet wird. Damit kennt die Webseite nur die IP-Adresse des Proxy und nicht mehr die des Providers (sofern es natürlich kein transparenter Proxy ist).

Der Proxy widerum kennt natürlich die IP-Adresse des Providers noch und desshalb ist diese Art der Verbindung nicht anonym, sondern nur schwerer zu identifizieren. Eine Auswahl an Proxy findet man auf Proxy-listen.de. Einen Schritt weiter gehen ganze Proxy-Netzwerke, wie Tor und JAP, bei denen die Verbindung über mehrere Proxy bzw. Teilnehmer am Netzwerk hergestellt wird. Hierbei wird es immer schwerer die Verbindung zurück zu verfolgen – es ist aber nicht unmöglich! Das ganze Konzept beruht eher auf Security through obscurity.

Natürlich gibt es noch viele weitere “Erschwerungsmethoden” bzw. Dinge die man beachten sollte, wie das Deaktivieren von JavaScript und das Abhören der Verbindung, welches bspw. durch SSL verhindert werden kann.


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