Internet
Exim Internet Mailer – Unrouteable address
Erstellt am Freitag, dem 14. Januar 2011, geändert am Freitag, dem 14. Januar 2011
Heute mal wieder etwas technisches. Wer einen Server sein eigen nennt und diesen, sei es als physischen Server oder als virtuellen Client, mit Linux/Debian bestückt hat, kennt das eventuell auch den Maildienst Exim. Bei Debian 5 ist die Version 4 des Daemons dabei. Einzurichten ist er relativ einfach über die Konsole, jedoch kann es passieren, dass trotzdem keine Mails verschickt werden können. Ein Blick in das Log (/var/log/exim4/) zeigt dann auch warum, nämlich:
… jon.do@example.com: Unrouteable address
Die Einrichtung also erneut über folgenden Befehl starten:
dpkg-reconfigure exim4-config
Soweit so gut, doch was hat man falsch gemacht? Typischer Fall von RTFM, denn bei Schritt 4 heißt es, dass man eine kommaseparierte Liste von Domains eingeben soll, um die sich Exim selbst kümmern soll. Wer da nun eine Domain eingetragen hat, wie bspw. Google.com, hat was falsch gemacht, denn nur, wenn der Server die Verteilung und Annahme als richtiger Mailserver übernehmen soll, dann müssen hier die entsprechenden Domains eingetragen werden. Wer also einfach nur möchte, dass Mails nach außen verschickt werden können, bspw. über ein Kontaktformular, welches auf einem Webserver läuft, dann muss dieses Feld leer bleiben.
Wenn die Konfiguration abgeschlossen ist, muss der Dienst nur neu gestartet werden und sollte funktionieren.
/etc/init.d/exim4 restart
Quelle & mehr: exim4 unrouteable address error: A Lesson in RTFM
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Trash-Mail, Wegwerf E-Mail & Co.
Erstellt am Sonntag, dem 9. Januar 2011, geändert am Sonntag, dem 9. Januar 2011
Wer sich nicht mit seiner persönlichen E-Mail-Adresse bspw. bei Avast Antivirus um den kostenlosen Lizenzschlüssel für die FreeVersion zu erhalten, registrieren möchte und damit der nervigen Werbung/Spam zu entgehen, kann eine sogenannten Wegwerf-E-Mail benutzen. Dieser Dienst ist meistens kostenlos und erlauben eine E-Mail-Adresse für einen bestimmten Zeitraum zu erstellen und die an diese E-Mail-Adresse gesendeten Nachrichten zu lesen.
Hier eine kleine Auswahl von kostenlosen Diensten:
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Gravatar – Der globale Avatar
Erstellt am Samstag, dem 8. Januar 2011, geändert am Samstag, dem 8. Januar 2011
Wer in vielen Foren registriert ist oder in Blogs Kommentare schreibt, weiß, dass man sich für sein Profil einen Avatar anlegen kann. Ein Avatar ist ein Bild, welches zur Personalisierung und besseren Wiedererkennung eines Benutzerkontos dient. Nun kann es ziemlich aufwendig sein, bei jedem Forum oder Blog wo man sich registriert hat, den selben Avatar zu verwenden – da man ja auch Forum/Blog-übergreifend wiedererkannt werden möchte.
Genau dafür gibt es Gravatar, einen kostenlosen Dienst der anhand von E-Mail-Adressen, welche ja bei jeder Registrierung in einem Forum oder Blog angegeben werden müssen, die Möglichkeit bietet einer oder mehreren dieser E-Mail-Adresse(n) einen Avatar zuzuordnen. Nachdem man sich bei Gravatar mit seiner E-Mail-Adresse registriert und einen Avatar hochgeladen hat, wird, sofern das Forum oder der Blog dies unterstützen, der gewählte Avatar angezeigt. Bspw. ist dies bei WordPress-Blogs der Fall. Es können natürlich auch mehrere Avatare gespeichert und dazwischen gewechselt werden. Eine Einstufung der Avatare ähnlich der FSK ist Vorraussetzung.
Für Webmaster bietet Gravatar eine Auswahl an Plug-ins für diverse Content Management Systeme. Diese können für eine Unterstützung des globalen Avatars auf einer Webseite integriert werden.
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Mister Wong, Delicious & Co.
Erstellt am Freitag, dem 31. Dezember 2010, geändert am Freitag, dem 31. Dezember 2010
Soziale Netzwerke werden immer wichtiger in unserer Gesellschaft. Dazu gehört auch das Teilen von Lesezeichen, denn wenn jemand eine Webeite so interessant findet, dass er sich diese als Lesezeichen abspeichert, wird es bestimmt noch mehr Leute geben, für die die Webseite ebenfalls interessant ist. Genau dafür gibt es Mister Wong, Delicious, Digg, StumbleUpon, LinkArena, oneview und sogar Microsoft, die in diesem Bereich ihre Dienste anbieten.
Das ganze funktioniert so, dass man sich bei einer dieser Webdienste registriert (ist natürlich kostenlos) und dort dann seine Lieblingsseiten, wie bspw. YouTube, Wikipedia oder byte-arts.NET (
) speichert. Die Webseiten können öffentlich, also für jedermann sichtbar oder privat abgelegt werden. Vor kurzem hat Mister Wong auch das teilen von Dokumenten, sprich PDF etc. ermöglicht.
Neben dem sozialen Gedanken etwas mit anderen zu Teilen und so auf neue/interessante noch unbekannte Webseiten zu stoßen, hat dieser Dienst auch den schönen Effekt, dass man seine Lesezeichen von überall aus dem Internet abrufen kann. Um das zu vereinfachen können so geannte Tags (Stichworte) angelegt werden.
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deviantART
Erstellt am Dienstag, dem 28. Dezember 2010, geändert am Dienstag, dem 28. Dezember 2010
deviantART ist eine Online-Community für Kunst und Fotografie. Thurosis, der seines Zeichens ein begeisterter Manga-Zeichner ist, stellt seine Werke, wie viele andere ebenfalls, über diese Platform der Öffentlichkeit vor. Die dort publizierten Werke können auch als diverse Drucksachen wie bspw. Poster verkauft werden.
Den Künstlern bietet die Community unter anderem auch die Möglichkeit sogenannte Kommissionsaufträge von Interessenten oder Fans zu bekommen. Anmerkung – der Account ist natürlich kostenlos. Neben Umfragen und Kommentarmöglichkeiten zu Journal-Einträgen und Bildern, bietet deviantART auch eine statistische Auswertung über die von Besuchern angesehenen Bilder (pageviews).
Zusammen mit der Kommentarmöglichkeit kann der Künstler so feststellen, welche seiner Werke bei der breiten Masse anklang finden und welche nicht so beliebt sind. Nicht jugendfreie Bilder sind für unregistrierte Nutzer nicht zu sehen.
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RapidShare
Erstellt am Montag, dem 27. Dezember 2010, geändert am Dienstag, dem 28. Dezember 2010
RapidShare ist neben vielen anderen der wohl bekannteste Filehoster. Es gibt drei verschiedene Nutzungsmöglichkeiten: Kostenlose Nutzung, Registrierte Nutzung, Premium Nutzung.
Die kostenlose Option bietet die Möglichkeit Dateien von bis zu 500 MB hochzuladen, wobei die Datei nach dem letzten Download noch 30 Tage lang aufbewahrt wird. Der Download als freier Nutzer birgt dabei folgende Einschränkungen: Bevor ein Download beginnt, muss man ca. 90 Sekunden lang warten. Eine per JavaScript implementierte Uhr zeigt die verbleibende Zeit an. Zwischen einzelnen Downloads muss ebenfalls gewartet werden, jedoch um einiges länger – bis zu 30 Minuten – es sei denn man wechselt seine IP, da daran festgestellt wird, ob man noch der selbe Benutzer ist.
Bei der registrierten Version bleibt die Datei sogar bis zu 90 Tage nach dem letzten Download gespeichert. Ebenso kann man seine Dateien und Ordner über ein web interface verwalten. Der Downloadprozess gleicht dem der kostenlosen Nutzung.
Die Pro-Version setzt einen registrierten Account vorraus. Danach hat man die Möglichkeit sogenannte Rapids gegen Geld zu erwerben. Mit diesen Rapids kann man das Basispaket RapidPro (bisher das einzige Paket) erwerben. Dieses bietet neben einer Dateiuploadgröße von 2 GB auch ein Trafficvolumen von 150 GB für 30 Tage, die variabel einsetzbar sind. Zusätzlich kann man über Rapids noch weiteren Speicherplatz sowie Traffic erwerben. Bei diesem kostenpflichtigen Angebot entsteht dafür aber auch keine Wartezeit für und zwischen den Downloads. Parallele Downloads sind möglich.
Alle drei Versionen beinhalten prallele Uploads, sowie die Nutzung der Anti-Waiting-Lounge.
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PeterZahlt – Nützlich oder Nutzlos?
Erstellt am Freitag, dem 24. Dezember 2010, geändert am Dienstag, dem 28. Dezember 2010
Mit PeterZahlt ist ein Dienst gemeint der es einem erlaubt kostenlos zu telefonieren und das nicht nur ins deutsche Festnetz, sondern auch in diverse andere Länder, wie bspw. in die USA. Sogar auf’s Handy kann man anrufen. Klingt alles super, doch da gibt es bestimmt einen Haken. Ja den gibt es, wenn auch auf der Seite dementiert.
Kurze Erklärung, wie der Dienst funktioniert:
- Man geht auf die Webseite von PeterZahlt
- Gibt die Telefon-/Handynummer des Anzurufenden ein
- Gibt seine eigene Nummer an und klickt auf “jetzt telefonieren”
- Die Verbindung wird zwischen den beiden Nummer hergestellt
Soweit so gut, doch sollte man wissen, dass die Gesprächszeit ins deutsche Festnetz auf 30 Minuten begrenzt ist. Nur ein kleiner Wermutstropfen, da wenn man länger telefonieren möchte, einfach noch mal anrufen kann. Pech ist nur, wenn gerade alle Leitungen besetzt sind. D. h. es gibt keine Garantie, dass man, wenn man telefonieren möchte auch telefonieren kann.
Um das zu umgehen braucht man schon mal eine Festnetzflatrate. Denn dann kann man sich selbst zu PeterZahlt verbinden und PeterZahlt übernimmt nur noch die weiteren Verbindungskosten. Damit wäre der Dienst schon mal für das Festnetz an sich nutzlos. Jetzt bleiben aber noch Verbindungen ins Ausland und auf Mobiltelefone.
Und da folgt auch schon der nächste Haken. Die Dauer für Anrufe auf’s Handy ist auf kurze 30 Sekunden begrenzt, was dem Dienst wiederrum seinen Sinn nimmt. Der Gesprächspartner hat zwar die Möglichkeit zurückzurufen, jedoch wäre dies mit einem einfachen “Anklingeln“ auch getan.
Für Anrufe in’s Ausland schon sinnvoll, wäre hier nicht die generelle Vorraussetzung, dass man, Zitat: “… während Ihres Gesprächs das angezeigte Informationsprogramm immer wieder durch Auswahl eines Themenkanals auf Ihre persönlichen Interessen …“ anpassen muss.
Fazit: Wer kurz und ohne Termindruck kostenlos telefonieren möchte, bspw. ins Ausland und nichts gegen ein “paar Informationen“ auf seinem Bildschirm einzuwenden hat, kann diesen Dienst bequem in Anspruch nehmen. Für Dauertelefonierer (speziell auf’s Handy) oder als Ersatz für einen Telefonanschluss ist PeterZahlt jedoch nicht geeignet.
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FSK für Webseiten abgelehnt
Erstellt am Sonntag, dem 19. Dezember 2010, geändert am Sonntag, dem 19. Dezember 2010
Zur Weihnachtszeit geschehen wohl doch noch Wunder. Der neue Jugendmedienschutz-Staatsvertrag wurde einstimmig von allen Parteien abgelehnt. Wieso? Dadurch, dass die CDU, sowie die FDP und die Linke gegen den Vertrag stimmten, beschlossen die SPD und die Grünen, die eigentlich dafür waren, ihn ebenfalls abzulehnen.
Das Gesetz soll zwar an sich gut sein, jedoch sollen die Vorbereitungen, die dafür nötig sind noch nicht umgesetzt sein bzw. man wisse noch gar nicht wie genau diese bewerkstelligt werden (typisch Politiker).
Jedenfalls ist das Gesetz erst einmal vom Tisch und tritt damit auch nicht am 1. Januar 2011 in Kraft. Blogs und Webseiten, welche bereits ihre Webseite offline genommen haben bzw. nehmen wollten, können nun wie gewohnt weiter existieren.
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GTranslate für WordPress
Erstellt am Montag, dem 13. Dezember 2010, geändert am Montag, dem 13. Dezember 2010
Nun ja, mittlerweile gibt es ja viele Google Translator Plug-ins und Add-ons für alle möglichen Arten von Software. So natürlich auch für WordPress.
Die Übersetzungen sind Google-typisch gut und wenn man die Sprache als Besucher überhaupt nicht spricht hilft einem die Übersetzung auch schon mal weiter. Aber der Vorteil liegt eigentlich darin, dass man als Webmaster sich nicht die Mühe machen muss seine Inhalte in viele Sprachen zu übersetzen, sondern dem Benutzer einfach eine komfortable Möglichkeit an die Hand gibt sich selbst zu helfen.
Für WordPress gibt es das Plugin GTranslate, welches dem Webmaster erlaubt bequem die Sprachen, als Flaggen und/oder als Dropdown-Liste individuell zusammen zustellen und zusätzlich auch noch eine Möglichkeit bietet die Seite mit jQuery dynamisch bei Bedarf zu übersetzen.
Der fertig generierte Quellcode muss dann nur noch im Template eingefügt werden und schon kann der Besucher die Seite in ca. 58 möglichen Sprachen lesen. Optional kann der Code noch per Hand editiert werden. Die kostenpflichtige Pro Version von GTranslate bietet weitere nützliche Erweiterungen, wie suchmaschinenfreundliche URLs.
Ein Hinweis, dass das ganze vom Google Translator abhängt, ob die Texte vollständig oder überhaupt übersetzt werden, ist für den Besucher bei der Anwendung natürlich gut zu wissen.
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Open Flash Chart
Erstellt am Samstag, dem 11. Dezember 2010, geändert am Dienstag, dem 28. Dezember 2010
Open Flash Chart kann man zur Darstellung von Chart-Elementen, auf Basis von Flash, benutzen. Es ist kostenlos und Open Source. Hauptsächlich wird es mit PHP verwendet, jedoch existieren auch Bibliotheken für Ruby, .NET, Perl, Java, Python und noch ein paar andere Programmiersprachen.
Open Flash Chart liegt bereits in der Version 2 vor, jedoch kann die Version 1 immernoch benutzt werden. Mit OFC lassen sich verschiedene Diagrammtypen, wie das Balkendiagramm oder das Kuchendiagramm bspw. auf einer Webseite abbilden. Übergeben werden die anzuzeigenden Daten per JSON und können natürlich dynamisch bspw. aus einer Datenbank ausgelesen werden. JavaScript bindet die Charts dann auf der Webseite ein.
Die Homepage des Projekts (englisch) liefert eine gute Beschreibung, sowie mehrere Tutorials zur Anwendung.
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